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    So misst du echte Temperaturen

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    Person misst Temperatur mit Thermometer am Kopf

    Hey du! Hast du dich auch schon mal gefragt, warum sich die Temperatur manchmal ganz anders anfühlt, als sie eigentlich ist? Oder warum dein Balkon gefühlt zur Sauna wird, wenn die Sonne richtig knallt? Wir schauen uns das mal genauer an, damit du die Temperaturen besser verstehst und weißt, wie du dich und deine Pflanzen schützen kannst. Besonders wenn der Balkon zu heiß für Pflanzen wird, ist das ärgerlich. Also, lass uns mal eintauchen!

    Wichtige Punkte

    • Die gefühlte Temperatur ist nicht immer die echte Temperatur. Wind und Luftfeuchtigkeit spielen eine große Rolle, wie wir Hitze oder Kälte wahrnehmen.
    • Moderne Wetterstationen und Smartphone-Apps können dir helfen, genauere Temperaturdaten zu bekommen, oft sogar für deinen genauen Standort.
    • Es gibt verschiedene Skalen zur Messung von Temperatur wie Celsius, Kelvin und Fahrenheit, jede mit ihrem eigenen Zweck.
    • Thermometer nutzen physikalische Prinzipien wie die Ausdehnung von Stoffen oder Druckänderungen, um Temperaturen zu messen.
    • Für extreme Bedingungen gibt es spezielle Methoden wie Infrarot-Kameras, die Temperaturen berührungslos messen können, was auch bei der Überwachung von heißen Balkonen nützlich sein kann.

    Die Wahrheit über gefühlte Temperaturen

    Thermometer zeigt hohe Temperatur, Person schwitzt.

    Warum die gefühlte Temperatur nicht immer die Realität widerspiegelt

    Du kennst das sicher: Draußen sind es angeblich 20 Grad, aber es fühlt sich an wie eine kühle Brise oder sogar richtig frisch. Oder umgekehrt, es sind nur 25 Grad, aber dir ist trotzdem heiß. Das liegt daran, dass die reine Lufttemperatur oft nicht das ganze Bild malt. Unser Körper reagiert nämlich nicht nur auf die Gradzahl, sondern auch auf andere Dinge, die in der Luft so los sind. Die gefühlte Temperatur versucht, das besser abzubilden, ist aber nicht immer ganz exakt.

    Der Einfluss von Wind und Feuchtigkeit auf unser Temperaturempfinden

    Stell dir vor, es ist ein kalter Wintertag. Die Temperaturanzeige sagt -5 Grad. Wenn jetzt aber ein ordentlicher Wind aufkommt, fühlt es sich gleich viel kälter an, oder? Das ist der sogenannte Windchill-Effekt. Der Wind nimmt die Wärme von deiner Haut weg und lässt es dich kälter empfinden, obwohl die tatsächliche Temperatur gleich bleibt. Ähnlich ist es bei Hitze. Wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, schwitzt du zwar, aber der Schweiß verdunstet nicht so gut. Das macht die Hitze drückend und unangenehm. Man spricht dann vom Humidex. Diese beiden Faktoren – Wind und Feuchtigkeit – sind also entscheidend dafür, wie wir die Temperatur wirklich wahrnehmen.

    Wie Hitze und Feuchtigkeit das Wohlbefinden beeinträchtigen

    Gerade im Sommer kann eine Kombination aus hoher Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit ganz schön anstrengend sein. Wenn die Luft so dick und feucht ist, dass dein Schweiß kaum trocknen kann, fühlt sich die Hitze viel intensiver an. Das kann schnell zu Erschöpfung führen und das allgemeine Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Man fühlt sich schlapp und träge. Umgekehrt kann auch extreme Kälte mit Wind sehr unangenehm sein und den Körper stark belasten. Es ist also wichtig zu verstehen, dass die gefühlte Temperatur uns oft eine bessere Vorstellung davon gibt, wie wir uns tatsächlich fühlen werden, als die reine Lufttemperatur.

    Die gefühlte Temperatur ist ein nützlicher Anhaltspunkt, um das Wetter besser einzuschätzen, aber sie ist kein exakter Messwert wie die Lufttemperatur. Sie berücksichtigt zwar wichtige Faktoren wie Wind und Feuchtigkeit, aber die genaue Berechnung kann variieren und ist nicht immer mit anderen Messungen identisch.

    Moderne Technik für präzise Messungen

    Intelligente Wetterstationen für Ihr Zuhause

    Heutzutage muss man nicht mehr raten, wie warm es wirklich ist. Smarte Wetterstationen für zu Hause sind da echt praktisch. Die meisten von ihnen messen nicht nur die Lufttemperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit, den Luftdruck und manchmal sogar die Niederschlagsmenge oder die Windgeschwindigkeit. Die Daten werden dann oft direkt auf einem Display angezeigt oder sogar an dein Smartphone gesendet. So hast du die wichtigsten Infos immer im Blick, egal ob du gerade im Wohnzimmer sitzt oder unterwegs bist.

    Diese Geräte helfen dir, ein besseres Gefühl für das Wetter zu bekommen. Sie sind oft genauer als die einfachen Thermometer, die man früher an der Wand hängen hatte. Viele Modelle kannst du auch mit anderen Smart-Home-Systemen verbinden, was echt praktisch sein kann.

    Smartphone-Apps als schnelle Helfer

    Wenn du schnell wissen willst, wie das Wetter gerade ist, sind Smartphone-Apps super. Die meisten Handys haben ja schon eine Wetter-App vorinstalliert, die dir die aktuelle Temperatur und die Vorhersage anzeigt. Aber es gibt auch noch viele andere Apps, die noch mehr Details liefern. Manche Apps nutzen die Sensoren deines Handys, um die Temperatur direkt in deiner Nähe zu messen, während andere auf Daten von Wetterdiensten zurückgreifen.

    • Lokale Messung: Einige Apps versuchen, die Temperatur direkt über dein Handy zu ermitteln. Das ist oft nicht so genau, aber für eine grobe Einschätzung reicht es meistens.
    • Wetterdienste: Die meisten Apps beziehen ihre Daten von professionellen Wetterdiensten. Das ist in der Regel ziemlich zuverlässig.
    • Zusatzinfos: Viele Apps bieten auch Infos zur Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit oder UV-Index.

    Die Genauigkeit von Wetter-Apps im Detail

    Manchmal fragt man sich schon, wie genau diese Wetter-Apps eigentlich sind. Die Wahrheit ist: Es kommt drauf an. Apps, die sich auf offizielle Wetterdaten stützen, sind meistens ziemlich gut. Aber wenn eine App behauptet, die Temperatur direkt über dein Handy zu messen, solltest du das mit Vorsicht genießen. Die Sensoren in Handys sind nicht dafür gemacht, präzise Wetterdaten zu erfassen. Sie können durch die Wärme des Akkus oder die Sonneneinstrahlung beeinflusst werden.

    Die Genauigkeit hängt stark von der Datenquelle ab. Verlasse dich lieber auf Apps, die auf etablierte Wetterdienste zurückgreifen, anstatt auf die vermeintlich direkte Messung deines Handys.

    Manche Apps zeigen dir sogar an, wie die Temperatur an verschiedenen Orten in deiner Nähe ist. Das kann hilfreich sein, wenn du zum Beispiel wissen willst, ob es im Nachbarort gerade wärmer oder kälter ist. Aber denk dran, dass auch diese Daten nur Schätzungen sind und leicht abweichen können.

    Grundlagen der Temperaturmessung

    Manchmal reicht es uns, wenn wir uns warm oder kalt fühlen, aber oft brauchen wir es genauer. Temperatur ist ja nicht nur für unser Wohlbefinden wichtig, sondern auch für Pflanzen, für die Lagerung von Lebensmitteln und für viele technische Prozesse. Aber was genau ist Temperatur eigentlich und wie messen wir sie?

    Was bedeuten Celsius, Kelvin und Fahrenheit?

    Du kennst wahrscheinlich Celsius (°C) am besten, weil wir damit hier in Deutschland alltäglich umgehen. Die Skala ist praktisch, weil sie sich an bekannten Punkten wie dem Gefrierpunkt (0°C) und dem Siedepunkt von Wasser (100°C) orientiert. Aber es gibt auch andere Skalen:

    • Kelvin (K): Diese Skala ist super, wenn du mit physikalischen Formeln rechnest. Sie fängt beim absoluten Nullpunkt an, also bei -273,15°C. Das ist die tiefstmögliche Temperatur, bei der sich praktisch nichts mehr bewegt. Ein Unterschied von 1 Kelvin ist übrigens genau dasselbe wie ein Unterschied von 1 Grad Celsius.
    • Fahrenheit (°F): Diese Skala ist vor allem in den USA und England verbreitet. Die Umrechnung ist ein bisschen umständlicher: Du nimmst den Celsius-Wert, multiplizierst ihn mit 1,8 und addierst dann 32. Sie ist nicht ganz so intuitiv wie Celsius.

    Warum ist Temperatur so wichtig?

    Temperatur beeinflusst fast alles um uns herum. Denk mal drüber nach:

    • Biologie: Lebewesen brauchen bestimmte Temperaturbereiche zum Überleben und Gedeihen. Zu heiß oder zu kalt kann schnell zum Problem werden.
    • Chemie und Physik: Viele Reaktionen laufen nur bei bestimmten Temperaturen ab, oder sie laufen schneller oder langsamer ab. Auch Materialien verändern ihre Eigenschaften mit der Temperatur.
    • Technik: Ob in Motoren, Computern oder Kühlschränken – überall muss die Temperatur im richtigen Bereich gehalten werden, damit alles funktioniert.
    • Klima: Das Wetter, das wir jeden Tag erleben, ist direkt von der Temperatur abhängig.

    Wie wir Temperatur qualitativ einschätzen

    Wir Menschen haben ein eingebautes Thermometer, das uns sagt, ob uns warm oder kalt ist. Wir sagen dann "eiskalt", "angenehm kühl", "schön warm" oder "drückend heiß". Das ist super für den Alltag, aber nicht sehr genau. Unser Gefühl für Temperatur hängt nämlich auch stark davon ab, wie feucht die Luft ist oder ob der Wind weht. Das ist der Grund, warum es sich an einem windigen Wintertag kälter anfühlt, als es die reine Temperatur vielleicht vermuten lässt.

    Physikalische Prinzipien hinter Thermometern

    Du fragst dich vielleicht, wie so ein Thermometer eigentlich funktioniert, das dir deine genaue Temperatur anzeigt. Es ist gar nicht so kompliziert, wenn man sich die Physik dahinter anschaut. Im Grunde nutzen Thermometer physikalische Eigenschaften von Materialien, die sich bei Temperaturänderungen verändern. Diese Veränderungen machen wir uns zunutze, um die Temperatur abzulesen.

    Temperaturmessung durch Längenänderung von Stoffen

    Viele Materialien dehnen sich aus, wenn sie wärmer werden. Denk mal an Bahnschienen im Sommer – die brauchen Platz, sonst würden sie sich verbiegen. Diese Längenänderung ist zwar oft winzig, aber sie ist messbar. Bei Thermometern wird diese Ausdehnung genutzt. Manchmal wird die Längenänderung über kleine Hebel vergrößert, damit man sie auf einer Skala besser ablesen kann.

    Eine clevere Variante ist das Bimetallthermometer. Stell dir vor, du nimmst zwei verschiedene Metalle, die sich unterschiedlich stark ausdehnen, und klebst sie fest zusammen. Wenn es wärmer wird, will das eine Metall länger werden als das andere. Weil sie aber zusammenkleben, biegt sich der ganze Streifen. Je wärmer es ist, desto stärker biegt er sich. Diese Biegung kann man dann auf einer Skala als Temperatur anzeigen. Solche Bimetallstreifen findest du oft in älteren Thermometern oder auch in Thermostaten, die etwas ein- oder ausschalten, wenn eine bestimmte Temperatur erreicht ist.

    Wie Druckänderungen zur Temperaturmessung genutzt werden

    Auch Flüssigkeiten reagieren auf Temperaturänderungen. Wenn du zum Beispiel Wasser erwärmst, dehnt es sich aus. Wenn du eine Flüssigkeit in einem geschlossenen Behälter hast, der mit einer dünnen Röhre verbunden ist, dann steigt die Flüssigkeit in der Röhre, wenn es wärmer wird. Das ist das Prinzip, das du vielleicht von alten Fieberthermometern kennst, die mit gefärbter Flüssigkeit gefüllt waren. Die Flüssigkeitssäule zeigt dir dann die Temperatur an.

    Das Bimetallthermometer und seine Funktionsweise

    Wie schon kurz erwähnt, ist das Bimetallthermometer ein tolles Beispiel dafür, wie man physikalische Prinzipien praktisch anwendet. Hierbei werden zwei Metalle mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten fest miteinander verbunden. Wenn die Temperatur steigt, dehnt sich das Metall mit dem höheren Koeffizienten stärker aus als das andere. Da sie aber verbunden sind, führt diese unterschiedliche Längenänderung zu einer Krümmung des gesamten Streifens. Diese Krümmung ist direkt proportional zur Temperaturänderung und kann somit zur Messung verwendet werden. Oft wird der Bimetallstreifen zu einer Spirale aufgewickelt, um auf kleinem Raum eine größere Längenänderung zu erfassen und die Empfindlichkeit zu erhöhen. Diese Art von Thermometer ist robust und benötigt keine externe Energiequelle, was sie für viele Anwendungen praktisch macht.

    Fortschrittliche Messmethoden für extreme Bedingungen

    Temperaturmessung durch Wärmestrahlung

    Manchmal reicht ein normales Thermometer einfach nicht aus, besonders wenn es richtig heiß hergeht oder du etwas messen willst, das du nicht anfassen kannst. Hier kommt die Messung über Wärmestrahlung ins Spiel. Stell dir vor, alles, was warm ist, sendet unsichtbare Energie aus, wie Licht, nur eben im Infrarotbereich. Je wärmer etwas ist, desto mehr Energie strahlt es ab und desto kürzer ist die Wellenlänge dieser Strahlung. Das ist wie bei einer Glühbirne: Eine heiße Glühwendel leuchtet weiß, eine weniger heiße eher gelblich oder rötlich. Bei extremen Temperaturen, wie auf der Sonnenoberfläche, ist die Strahlung so stark, dass sie sogar im sichtbaren Lichtbereich liegt und gleißend hell erscheint.

    Diese Strahlung können wir messen! Geräte wie pyroelektrische Sensoren, die du vielleicht aus Bewegungsmeldern oder digitalen Fieberthermometern kennst, sind dafür super geeignet. Sie wandeln die empfangene Wärmestrahlung in ein elektrisches Signal um, das dann ausgewertet werden kann. Das ist besonders praktisch, wenn du die Temperatur von Dingen messen willst, die du nicht direkt berühren kannst oder willst, zum Beispiel bei sehr heißen Oberflächen oder in beweglichen Teilen.

    Der Einsatz von Infrarot-Kameras

    Wenn du das Ganze noch einen Schritt weiterdenkst, kommst du zu Infrarot-Kameras. Diese Kameras sind im Grunde genommen nur eine Ansammlung von vielen kleinen Infrarot-Sensoren. Sie nehmen die Wärmestrahlung von Objekten auf und machen daraus ein Bild, bei dem verschiedene Farben unterschiedliche Temperaturen darstellen. So kannst du auf einen Blick sehen, wo es am heißesten oder am kältesten ist. Das ist echt nützlich, zum Beispiel um herauszufinden, wo dein Haus Wärme verliert, ob die Heizung richtig funktioniert oder ob es in einem elektrischen Schaltschrank eine Überhitzung gibt, bevor es zu einem Problem kommt. Stell dir vor, du könntest sehen, wo deine Pflanzen auf dem Balkon am meisten Sonne abbekommen und vielleicht zu trocken werden – auch dafür wären solche Kameras genial.

    Wie Widerstandsänderungen Temperaturen anzeigen

    Eine andere clevere Methode, Temperaturen zu messen, nutzt die Tatsache, dass sich der elektrische Widerstand von bestimmten Materialien mit der Temperatur ändert. Metalle zum Beispiel werden bei Wärme leitfähiger, ihr Widerstand sinkt, oder umgekehrt, ihr Widerstand steigt mit der Temperatur. Ein bekanntes Beispiel ist der PT1000-Sensor. Das ist ein kleiner Sensor aus Platin, der bei 0°C genau 1000 Ohm Widerstand hat. Je wärmer es wird, desto höher wird sein Widerstand. Man kann diese Widerstandsänderung dann mit einfachen elektronischen Schaltungen, wie einer Wheatstone-Brücke, in eine Spannungsänderung umwandeln. Diese Spannung wird dann von einem Analog-Digital-Wandler (ADC) in einen digitalen Wert übersetzt, den dein Mikrocontroller oder Computer verstehen kann. Das ist eine sehr genaue Methode, die oft in der Industrie oder in wissenschaftlichen Geräten eingesetzt wird, wo präzise Messungen auch unter schwierigen Bedingungen wichtig sind. So ein PT1000-Sensor ist relativ günstig zu bekommen und deckt einen weiten Temperaturbereich ab, von -50°C bis zu +300°C. Das macht ihn ziemlich vielseitig für viele Anwendungen, von der Überwachung von Maschinen bis hin zur präzisen Steuerung von Prozessen.

    Bei der Messung extremer Temperaturen ist es wichtig, dass das Messgerät selbst nicht durch die Bedingungen beeinträchtigt wird. Deshalb werden oft berührungslose Methoden wie die Infrarot-Messung oder Sensoren eingesetzt, die robust gegenüber Hitze, Kälte oder anderen Umwelteinflüssen sind.

    Den Balkon vor Überhitzung schützen

    Balkon mit Thermometer und Sonnenschein

    Warum ist mein Balkon so heiß?

    Dein Balkon kann sich schnell in eine kleine Sauna verwandeln, besonders wenn er nach Süden oder Westen ausgerichtet ist. Die direkte Sonneneinstrahlung heizt die Bodenfliesen und die Wände auf, und diese Wärme wird dann an die Luft abgegeben. Stell dir vor, du legst ein dunkles T-Shirt in die pralle Sonne – das wird richtig heiß, oder? Ähnlich ist es auf deinem Balkon. Hinzu kommt, dass die Luft auf einem Balkon oft schlechter zirkuliert als im Freien, was die Hitze staut. Wenn du dann noch dunkle Möbel oder Pflanzen in schwarzen Töpfen hast, wird die Wärme noch stärker absorbiert.

    Welche Pflanzen vertragen Hitze auf dem Balkon?

    Nicht jede Pflanze liebt die pralle Sonne und hohe Temperaturen. Aber keine Sorge, es gibt einige robuste Kandidaten, die deinen Balkon trotzdem begrünen können. Achte auf Pflanzen, die ursprünglich aus wärmeren Regionen stammen. Hier sind ein paar Ideen:

    • Mediterrane Kräuter: Rosmarin, Thymian, Salbei und Lavendel lieben Sonne und kommen gut mit Trockenheit zurecht.
    • Sukkulenten und Kakteen: Diese Speicherwunder sind perfekt für heiße, trockene Bedingungen.
    • Geranien und Petunien: Viele Sorten sind hitzetolerant und blühen den ganzen Sommer über.
    • Oleander: Ein Klassiker für sonnige Standorte, der aber auch regelmäßig Wasser braucht.
    • Zitrusbäumchen: Mit etwas Pflege können auch Zitronen oder Kumquats auf dem Balkon gedeihen.

    Denk daran, auch hitzeliebende Pflanzen brauchen an extrem heißen Tagen manchmal etwas mehr Wasser, besonders wenn sie in kleineren Töpfen stehen.

    Tipps zur Kühlung Ihres Balkons

    Es gibt ein paar einfache Tricks, wie du deinen Balkon etwas kühler halten kannst, damit du die warmen Tage dort wieder genießen kannst:

    1. Sonnenschutz anbringen: Markisen, Sonnenschirme oder spezielle Balkonbespannungen können die direkte Sonneneinstrahlung deutlich reduzieren. Auch eine Pergola mit Rankpflanzen schafft Schatten.
    2. Helle Oberflächen: Wenn möglich, wähle helle Bodenbeläge oder überlege, ob du dunkle Fliesen mit hellen Matten abdecken kannst. Helle Farben reflektieren das Licht besser.
    3. Pflanzen als Schattenspender: Neben den hitzeliebenden Pflanzen können auch größere Pflanzen oder sogar ein kleiner Baum in einem Kübel Schatten spenden und die Luftfeuchtigkeit leicht erhöhen.
    4. Wasserspiele: Ein kleiner Zimmerbrunnen oder das regelmäßige Besprühen des Bodens mit Wasser kann für eine kurzfristige Abkühlung durch Verdunstung sorgen. Aber Achtung: Nicht zu viel Wasser auf einmal, das kann die Luftfeuchtigkeit unangenehm erhöhen.
    5. Möbelwahl: Möbel aus hellem Holz oder Rattan heizen sich weniger auf als dunkle Metall- oder Kunststoffmöbel.
    Wenn dein Balkon sehr heiß wird, kann das nicht nur für dich unangenehm sein, sondern auch für deine Pflanzen und Haustiere. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst du die Temperatur aber spürbar senken und deinen Außenbereich wieder zu einer Wohlfühloase machen.

    Dein Balkon kann im Sommer ganz schön heiß werden. Aber keine Sorge, es gibt einfache Wege, ihn kühl zu halten! Mit ein paar Tricks sorgst du dafür, dass es auch an heißen Tagen angenehm bleibt. Schau auf unserer Webseite vorbei, dort findest du tolle Ideen und Produkte, um deinen Balkon in eine kühle Oase zu verwandeln.

    Fazit: So behältst du den Überblick

    Na, gar nicht so kompliziert, oder? Egal ob du nur schnell wissen willst, wie warm es draußen ist, oder ob du dich auf eine Hitzewelle oder Frost vorbereiten willst – jetzt weißt du, wie du an die richtigen Zahlen kommst. Denk dran, die gefühlte Temperatur ist ein guter Anhaltspunkt, aber die echte Gradzahl ist eben doch die, auf die es am Ende ankommt. Mit den richtigen Geräten oder Apps hast du die Temperatur immer im Griff. Bleib cool – oder warm, je nachdem!

    Häufig gestellte Fragen

    Warum fühlt es sich manchmal wärmer oder kälter an, als es wirklich ist?

    Das liegt daran, dass nicht nur die reine Temperatur zählt. Wind kann uns zum Beispiel stärker auskühlen lassen, als es die Thermometeranzeige vermuten lässt – das nennt man dann 'Windchill'. Bei Hitze spielt die Luftfeuchtigkeit eine große Rolle. Ist die Luft feucht, schwitzt der Körper schlechter und es fühlt sich drückend und heißer an, auch wenn die Temperatur nicht viel höher ist. Diese Effekte nennt man 'gefühlte Temperatur'.

    Sind Apps, die die Temperatur auf dem Handy anzeigen, wirklich genau?

    Viele Wetter-Apps sind ziemlich gut geworden! Sie nutzen Daten von Wetterstationen in deiner Nähe und berechnen die Temperatur für deinen genauen Standort. Manche Apps sind da besonders gut und zeigen die Temperatur auf ein Zehntel Grad genau an. Aber denk dran: Eine App kann die gefühlte Temperatur nicht immer perfekt treffen, weil sie nicht weiß, wie der Wind weht oder wie feucht die Luft genau an deiner Stelle ist.

    Was ist der Unterschied zwischen Celsius, Kelvin und Fahrenheit?

    Das sind einfach verschiedene Skalen, um Temperatur zu messen. Celsius (°C) kennst du wahrscheinlich am besten: Wasser gefriert bei 0°C und kocht bei 100°C. Kelvin (K) ist vor allem für Wissenschaftler wichtig, weil 0K die kälteste Temperatur ist, die es gibt. Fahrenheit (°F) wird vor allem in den USA und England benutzt und ist ein bisschen komplizierter umzurechnen.

    Wie funktioniert ein Thermometer, das sich biegt?

    Das ist ein Bimetallthermometer. Es besteht aus zwei verschiedenen Metallen, die sich bei Wärme unterschiedlich stark ausdehnen. Wenn es wärmer wird, dehnt sich das eine Metall mehr aus als das andere. Dadurch verbiegt sich der Metallstreifen, und diese Biegung kann man auf einer Skala ablesen, um die Temperatur zu messen. Das ist zum Beispiel in manchen Öfen oder Heizungsreglern eingebaut.

    Kann man Temperatur auch ohne direkten Kontakt messen?

    Ja, das geht! Alles, was warm ist, strahlt Wärme ab, ähnlich wie Licht. Mit speziellen Kameras, sogenannten Wärmebildkameras, kann man diese Wärmestrahlung sehen und so messen, wie warm etwas ist, ohne es anfassen zu müssen. Das ist super praktisch, um zum Beispiel heiße Stellen an Geräten zu finden oder um zu sehen, wo ein Haus schlecht isoliert ist.

    Warum wird mein Balkon im Sommer so unerträglich heiß?

    Das liegt oft daran, dass der Balkon von Mauern und Böden umgeben ist, die sich tagsüber stark aufheizen und die Wärme speichern. Wenn dann noch die Sonne direkt draufscheint und die Luftfeuchtigkeit hoch ist, kann es sich auf dem Balkon viel heißer anfühlen als im Schatten oder im Haus. Pflanzen können helfen, den Balkon etwas zu kühlen, indem sie Schatten spenden und durch Verdunstung die Luft kühler machen.

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