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    Warum weniger Sorten oft mehr Ertrag bringen

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    Feld mit unterschiedlicher Pflanzendichte und Ertrag

    Hey du! Hast du dich auch schon mal gefragt, warum dein Garten vielleicht nicht so viel abwirft, wie du dir erhoffst? Wir reden hier über Urban Gardening und wie die richtige Auswahl deiner Pflanzen, die sogenannte Urban Gardening Sortenwahl, wirklich einen Unterschied machen kann. Oft denken wir, mehr ist mehr, aber manchmal ist es genau andersherum. Lass uns mal schauen, warum weniger Sorten manchmal tatsächlich zu mehr Ertrag führen können und was das für deinen Balkon oder deine kleine Stadtoase bedeutet.

    Schlüssel-Erkenntnisse

    • Für den Handel sind einheitliche Produkte wichtig, weshalb Hybridsorten oft bevorzugt werden, die gleichmässige Ergebnisse liefern.
    • Moderne Getreidesorten sind kürzer und ertragreicher als alte Sorten, was aber auch an veränderte Anforderungen und nährstoffreichere Böden liegt.
    • Eine höhere Kornzahl pro Ähre, erreicht durch früheres Schossen, ist ein wichtiger Faktor für mehr Ertrag, birgt aber auch Risiken wie Auswinterung.
    • Geschmacksvorlieben ändern sich; Äpfel müssen heute oft süsser und knackiger sein, was ältere, säurehaltigere Sorten für den Supermarkt unattraktiv macht.
    • Auf ertragsstarken Standorten kann das Potenzial von Sorten voll ausgeschöpft werden, doch Höchsterträge erfordern oft einen hohen Einsatz von Dünger.

    Die Wahl Der Richtigen Urban Gardening Sortenwahl

    Üppiger städtischer Garten mit wenigen, ertragreichen Pflanzen.

    Wenn du im Urban Gardening erfolgreich sein willst, ist die Wahl der richtigen Sorte Gold wert. Es klingt vielleicht erstmal komisch, aber oft ist weniger wirklich mehr. Das gilt auch für die Sorten, die du in deinem kleinen Garten oder auf dem Balkon anbaust.

    Warum Weniger Sorten Oft Mehr Ertrag Bringen

    Man könnte meinen, je mehr verschiedene Pflanzen man hat, desto bunter und ertragreicher wird es. Aber gerade im städtischen Raum, wo Platz oft Mangelware ist, kann es sich lohnen, sich auf wenige, dafür aber gut passende Sorten zu konzentrieren. Stell dir vor, du hast nur eine Sorte Tomaten, die aber super gedeiht und dir Unmengen an Früchten schenkt. Das ist doch besser, als drei verschiedene Sorten zu haben, von denen eine kaum Früchte trägt und die andere ständig krank ist, oder?

    Weniger Sorten bedeuten oft eine einfachere Pflege und bessere Kontrolle über die Bedingungen. Du lernst deine ausgewählten Pflanzen richtig gut kennen und kannst ihnen genau das geben, was sie brauchen. Das führt dann oft zu einem höheren Gesamtertrag, weil jede Pflanze ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

    Die Bedeutung Von Einheitlichkeit Im Handel

    Auch wenn du nicht im großen Stil verkaufst, hilft dir das Prinzip der Einheitlichkeit. Wenn du zum Beispiel mehrere Pflanzen derselben Sorte hast, wachsen sie oft gleichmäßiger. Das bedeutet, sie brauchen zur gleichen Zeit Wasser, Dünger und sind reif für die Ernte. Das macht die Gartenarbeit übersichtlicher und planbarer. Stell dir vor, du kannst an einem Wochenende alle deine Tomaten ernten, anstatt über Wochen immer nur ein paar einzelne Früchte zu finden. Das ist doch viel befriedigender!

    Hybridsorten Für Gleichmässige Ergebnisse

    Gerade im kommerziellen Anbau sind Hybridsorten beliebt, weil sie sehr einheitliche Ergebnisse liefern. Das heißt, die Pflanzen wachsen ähnlich, die Früchte sind gleich groß und reif zur gleichen Zeit. Für dich im Urban Gardening kann das auch ein Vorteil sein. Wenn du dich für eine bewährte Hybridsorte entscheidest, kannst du dir sicher sein, dass sie wahrscheinlich gut wächst und dir einen zuverlässigen Ertrag bringt. Das nimmt dir viel Unsicherheit und macht das Gärtnern entspannter. Du musst nicht ständig experimentieren, sondern kannst dich auf das Ergebnis freuen.

    Manchmal ist es also klüger, sich auf ein oder zwei starke Sorten zu verlassen, anstatt viele verschiedene auszuprobieren. Das spart dir Zeit, Nerven und bringt dir am Ende oft mehr von dem, was du dir wünschst: leckeres Obst und Gemüse aus deinem eigenen Garten.

    Moderne Sorten Im Vergleich Zu Alten

    Veränderte Anforderungen An Getreidesorten

    Früher war vieles anders, auch bei unseren Nutzpflanzen. Stell dir vor, Getreide hatte um die Jahrhundertwende fast doppelt so lange Halme wie heute! Das liegt auch daran, dass Stroh als Rohstoff einfach nicht mehr so gefragt ist. Aber der Hauptgrund ist, dass wir heute viel mehr Ertrag pro Fläche brauchen – fast das Doppelte von vor 120 Jahren. Die Böden sind dadurch auch nährstoffreicher geworden. Alte Sorten würden bei so viel Nährstoffen einfach nur in die Höhe schiessen und umkippen. Das ist für die heutige Landwirtschaft nicht mehr praktikabel.

    Auch die Verarbeitung hat sich stark verändert. Was früher als ertragreich galt, fällt heute vielleicht durch. Die Industrie hat neue Ansprüche, zum Beispiel einen höheren Proteingehalt bei Backweizen. Das ist wichtig für die Qualität des Brotes, das du im Supermarkt kaufst.

    Unterschiede In Der Ährenbildung

    Schauen wir uns mal die Ähren von Weizen genauer an. Ältere Sorten hatten oft sehr kompakte Ähren, die richtig voll mit Körnern waren. In der Mitte konnten da gut und gerne mal fünf Körner pro Ähre wachsen, während unten nur ein oder zwei Ährchen ausgebildet wurden. Das war eine gute Ausnutzung!

    Moderne Sorten sehen da schon anders aus. Oft sind unten an der Ähre einige Ährchen reduziert. Oben sind die Körner nicht mehr so gut gefüllt, und in der Mitte finden sich meist nur noch drei Körner pro Ähre. Das macht es schwierig, wirklich hohe Korndichten zu erreichen, auch wenn die Pflanzen an sich gut wachsen.

    Die Rolle Von Hormonen Im Pflanzenwachstum

    Manchmal scheint es, als ob die Pflanzen heute anders auf ihre Umwelt reagieren. Früher waren die Pflanzen oft so gezüchtet, dass sie sich nicht zu stark strecken, um nicht umzukippen. Heute will man zwar frühes Schossen für eine gute Kornzahl, aber das kann auch nach hinten losgehen. Wenn man dann noch versucht, durch früheres Säen und mehr Saatgut die Erträge hochzutreiben, riskiert man Krankheiten oder dass die Pflanzen den Winter nicht überstehen. Selbst auf guten Böden sind die Erträge dann oft nicht so spitze, weil die Seitentriebe, die ja auch noch wachsen sollen, zu schwach sind und schnell auf Trockenheit oder Nässe reagieren. Es ist ein komplexes Zusammenspiel, bei dem auch pflanzeneigene Stoffe, also Hormone, eine Rolle spielen, die das Wachstum steuern und auf Umweltreize reagieren.

    Die Ertragssteigerungen, die wir früher vielleicht gewohnt waren, sind heute nicht mehr so einfach zu erzielen. Die Züchtung bringt zwar jedes Jahr neue Sorten, die angeblich mehr Ertrag bringen sollen, aber in der Praxis sieht es oft anders aus. Selbst wenn man die schwierigen Wetterbedingungen wie Hitze, Trockenheit oder nasse Ernten mal außen vor lässt, sind die tatsächlichen Mehrerträge oft nur ein Bruchteil dessen, was man sich erhofft hat. Es ist also nicht so einfach, wie es manchmal scheint.

    Ertragssteigerung Durch Gezielte Sortenwahl

    Mehr Kornzahl Pro Ähre Als Schlüssel

    Wenn du deinen Ertrag steigern willst, ist die Anzahl der Körner pro Ähre ein super Ansatzpunkt. Das ist oft einfacher und verbraucht weniger Ressourcen als zum Beispiel die Ährendichte zu erhöhen oder das Tausendkorn­gewicht (TKM) zu steigern. Stell dir vor, je früher deine Pflanze mit dem Schossen beginnt, desto mehr Körner kann sie entwickeln. Züchter haben das erreicht, indem sie den Bedarf der Pflanzen an Tageslicht verändert haben. Früher brauchten alte Sorten oft 14 Stunden Licht, um mit dem Schossen anzufangen. Viele neue Sorten kommen schon mit deutlich weniger Licht aus. Wenn du also sehr früh säst und der Herbst lange mild bleibt, kann schon die Zunahme des Tageslichts nach Weihnachten den Schossreiz auslösen. Aber Achtung: Das erhöht auch die Gefahr, dass die Pflanzen im Winter erfrieren, wie man es zum Beispiel 2012 erlebt hat.

    Früheres Schossen Für Höhere Erträge

    Neue Sorten wachsen einfach anders. Die Blätter entwickeln sich viel schneller als die Ähre selbst. Bei älteren Sorten lief die Bestockung und die Ährenentwicklung oft parallel. Bei neuen, frühen Sorten ist die Ähre aber schon in der Entwicklung, wenn das Schossen beginnt. Das kann zu einem Konkurrenzkampf zwischen Pflanze und Ähre führen, was die Ährenbildung erschwert, selbst wenn du früh säst. Ältere Sorten, die früher schon hohe Erträge brachten, hatten oft kompakte, gut gefüllte Ähren. Sie konnten in der Mitte bis zu fünf Körner bilden und hatten an der Basis nur ein bis zwei Ährchen reduziert.

    Die Herausforderung Der Nebentriebe

    Moderne Sorten sehen oft anders aus: An der Basis der Ähren sind meist mehrere Ährchen reduziert. Die Ährchen an der Spitze sind oft nicht gut gefüllt, und in der Mitte finden sich meist nur drei Körner pro Ähre. Das macht hohe Korndichten schwierig. Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir haben heute zwar Weizensorten, die früh gesät werden können, sich nicht übermäßig strecken und durch frühes Schossen eigentlich eine hohe Kornzahl erzielen sollten. Aber auch wenn es verständlich ist, mit diesen einfach zu führenden, gegen Krankheiten wie Fusarium unempfindlichen Sorten hohe Erträge zu erzielen, sieht die Praxis oft anders aus. Wir müssen früher und mit höherer Saatstärke säen, riskieren kranke oder erfrorene Bestände und erreichen selbst auf guten Böden keine Spitzenerträge. Das liegt oft daran, dass die Nebentriebe zu schwach und anfällig für Trockenheit oder Nässe geworden sind.

    Früher waren die Ertragssteigerungen im Weizen deutlich spürbar, aber in den letzten Jahren stagniert das Wachstum. Züchtungen versprechen zwar jedes Jahr mehr Ertrag und bessere Krankheitsresistenzen, doch die Realität auf dem Feld sieht anders aus. Selbst wenn man die schlechte Fruchtfolge und extreme Wetterbedingungen wie Hitze, Trockenheit oder nasse Ernten berücksichtigt, liegt der Mehrertrag pro Jahr nur bei etwa 0,6 %. Das ist deutlich weniger, als man sich erhofft hat.

    Geschmack Und Qualität Im Wandel Der Zeit

    Veränderte Apfelgeschmäcker

    Früher war das mit Äpfeln ja irgendwie anders. Heute muss ein Apfel beim Reinbeißen knackig und süß sein, am besten mit einer guten Portion Säure. Manche alten Sorten sind da echt eine Herausforderung – die können so sauer sein, dass du erstmal schlucken musst! Klar, für Apfelmus oder Kuchen sind die vielleicht super, aber im Supermarkt? Da will sie kaum noch jemand haben. Die Geschmäcker ändern sich eben, und was früher beliebt war, kommt heute oft nicht mehr so gut an. Die Ansprüche an Obst sind einfach gestiegen.

    Anforderungen Des Supermarkthandels

    Wenn du Äpfel eher extensiv anbaust, wird es schwierig, die Anforderungen der Supermärkte zu erfüllen. Die wollen nämlich nicht nur, dass es schmeckt, sondern auch, dass alles gleich aussieht. Denk mal drüber nach: Die Sorten Gala, Topaz und Braeburn machen schon einen großen Teil des Apfelangebots im Supermarkt aus. Weltweit gibt es aber tausende Apfelsorten! Es ist schon krass, wie wenig davon am Ende bei uns im Regal landet. Diese Uniformität ist für die Händler super wichtig, weil sie dann leichter planen und verkaufen können. Hybridsorten helfen dabei, aber für die Vielfalt ist das natürlich nicht gerade förderlich.

    Lagerfähigkeit Und Anbau-Eignung

    Warum bauen wir nicht mehr alte Sorten an? Oft erfüllen sie die heutigen Qualitätsanforderungen einfach nicht mehr. In Tests hat sich gezeigt, dass alte Sorten meist nicht so lange lagerfähig sind, wie wir es heute gewohnt sind. Manche sind auch für den intensiven Anbau nicht so gut geeignet, weil sie ungünstig wachsen oder der Ertrag schwankt. Das macht den Anbau für Landwirte komplizierter und weniger rentabel. Es ist also nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch der praktischen Umsetzbarkeit im Anbau und Handel.

    Die Ansprüche des Handels an Aussehen und Einheitlichkeit sind hoch. Das führt dazu, dass nur wenige Sorten den Weg in die Supermarktregale finden, obwohl es eigentlich eine riesige Vielfalt gäbe.

    Die Suche Nach Dem Optimalen Ertrag

    Feld mit üppigem Wachstum und einem Bauern

    Potenzial auf Hochertragsstandorten

    Manchmal fragt man sich schon, wie viel eigentlich möglich ist, oder? Wenn wir uns anschauen, wo die höchsten Erträge erzielt werden, können wir viel lernen. Auf diesen Spitzenstandorten können die Pflanzen ihr volles genetisches Potenzial zeigen, weil die Umweltbedingungen einfach passen. Stell dir vor, du hast die perfekten Bedingungen – das ist dort der Fall. Der Weltrekord im Weizenanbau liegt zum Beispiel bei über 15 Tonnen pro Hektar. Das ist schon eine Hausnummer! Aber Achtung: Um solche Mengen zu erreichen, wird oft extrem viel gedüngt. Das hat seinen Preis, und in manchen Jahren, wenn das Wetter nicht mitspielt, kann der Ertrag dann auch stark einbrechen.

    Der Preis Für Höchsterträge

    Diese Rekordergebnisse kommen nicht von ungefähr. Sie sind oft das Ergebnis von sehr intensivem Düngereinsatz. Wir reden hier von Mengen, die weit über dem liegen, was im normalen Anbau üblich ist. Das kann sich zwar lohnen, birgt aber auch Risiken. Wenn es dann doch mal nass wird oder andere Probleme auftreten, kann der ganze Aufwand umsonst gewesen sein. Es ist ein bisschen wie beim Sport: Höchstleistungen erfordern oft extreme Bedingungen und viel Einsatz, aber die Gefahr von Verletzungen ist auch höher. Man muss abwägen, ob sich dieser Aufwand wirklich lohnt.

    Alte Sorten Typen Im Vergleich

    Interessanterweise zeigen Daten aus der Praxis, dass man auch mit weniger Dünger und auf Standorten, die nicht gerade Spitzenklasse sind, gute Erträge erzielen kann. Manchmal sind es gerade die älteren Sorten, die hier überraschen. Sie kommen oft mit weniger Stickstoff aus und liefern trotzdem stabile Ergebnisse. Wenn man diese alten Typen mit neuen Sorten vergleicht, die vielleicht resistenter gegen Krankheiten sind, fallen ein paar Dinge auf:

    • Mehr Kornzahl pro Ähre: Ältere Sorten schaffen es oft, mehr Körner an einer Ähre zu entwickeln.
    • Früheres Schossen: Sie beginnen früher mit dem Wachstum, was ihnen einen Vorteil verschaffen kann.
    • Herausforderung Nebentriebe: Manchmal bilden sie mehr Nebentriebe, was die Ernte etwas komplizierter machen kann.

    Es ist faszinierend zu sehen, dass nicht immer das Neueste auch das Beste für den Ertrag ist. Manchmal lohnt es sich, einen Blick zurückzuwerfen und zu sehen, was die Natur uns schon früher geboten hat. Die Wahl der richtigen Sorte ist oft der Schlüssel zu einem guten Ertrag, ohne gleich Unsummen in Dünger investieren zu müssen.

    Nachhaltigkeit Und Effizienz In Der Landwirtschaft

    Manchmal denkt man, um mehr Ertrag zu erzielen, muss man einfach mehr Dünger und Pflanzenschutzmittel einsetzen. Aber das stimmt so nicht immer. Es gibt clevere Wege, wie du deine Ernte steigern kannst, ohne gleich tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Stell dir vor, du könntest mit weniger Input mehr rausholen – das ist doch mal eine spannende Idee, oder?

    Weniger Dünger, Mehr Ertrag

    Das Motto "Je mehr, desto besser" gilt nicht immer, besonders beim Düngen. Klar, Pflanzen brauchen Nährstoffe, und Dünger hilft dabei, den Boden fruchtbar zu halten. Aber es gibt Methoden, die dafür sorgen, dass mehr Korn pro Hektar wächst, ohne dass du mehr Betriebsmittel brauchst. Hier sind ein paar Ansätze, die du relativ einfach umsetzen kannst:

    • Gezielter Einsatz von Betriebsmitteln: Statt alles gleichmäßig zu verteilen, schaust du genau hin, wo was gebraucht wird. Das spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt.
    • Bodengesundheit fördern: Ein gesunder Boden speichert Wasser besser und versorgt die Pflanzen optimal. Das bedeutet weniger Trockenstress und damit oft höhere Erträge.
    • Angepasste Sortenwahl: Nicht jede Sorte ist für jeden Standort gleich gut geeignet. Wählst du die richtige Sorte, kann sie ihr Potenzial besser entfalten, auch mit weniger Unterstützung.

    Präzisionslandwirtschaft Für Optimale Ergebnisse

    Präzisionslandwirtschaft, auch bekannt als Precision Farming, ist im Grunde genommen eine sehr zielgerichtete Art, deine Felder zu bewirtschaften. Dank Sensoren, Satellitentechnik und Datenanalysen kannst du genau sehen, was auf deinen Flächen passiert. So setzt du Ressourcen nur dort ein, wo sie wirklich gebraucht werden und wo sie ertragsfähig sind. Das Ergebnis? Höhere Erträge bei gleichzeitig reduziertem Einsatz von Düngemitteln. Das schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

    Die Technik dahinter kann zum Beispiel so aussehen:

    1. Datenerfassung: Mittels Bodenproben, Drohnenaufnahmen oder Satellitenbildern werden detaillierte Informationen über deine Felder gesammelt.
    2. Analyse und Kartierung: Diese Daten werden ausgewertet und in sogenannte Applikationskarten umgewandelt. Diese Karten zeigen dir genau, wo du zum Beispiel mehr oder weniger Saatgut oder Dünger ausbringen solltest.
    3. Gezielte Ausbringung: Moderne Maschinen, oft mit GPS-Steuerung, können diese Karten lesen und die Ausbringung von Betriebsmitteln exakt an die Bedürfnisse der jeweiligen Teilfläche anpassen.
    Die Investition in solche Technologien kann sich schnell auszahlen. Indem du genau weißt, was deine Pflanzen brauchen und wo, vermeidest du unnötige Kosten und maximierst gleichzeitig deinen Ertrag. Es ist ein bisschen wie ein maßgeschneiderter Anzug für dein Feld – perfekt passend und dadurch am effektivsten.

    Reduzierung Von Stickstoffüberschüssen

    Ein zu hoher Stickstoffgehalt im Boden kann problematisch sein. Er kann ausgewaschen werden und ins Grundwasser gelangen, was die Umwelt belastet. Mit Precision Farming kannst du das vermeiden. Indem du den Dünger gezielt nur dort ausbringst, wo die Pflanzen ihn auch wirklich aufnehmen können, verringerst du das Risiko von Stickstoffüberschüssen erheblich. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern spart dir auch bares Geld, da du weniger Dünger benötigst. Weniger ist hier also tatsächlich mehr – für deinen Ertrag und für unseren Planeten.

    Nachhaltigkeit und Effizienz in der Landwirtschaft sind super wichtig für unsere Zukunft. Wir müssen cleverer mit unseren Ressourcen umgehen, damit wir auch morgen noch genug zu essen haben. Das bedeutet, weniger Wasser zu verbrauchen und den Boden gut zu schützen. Möchtest du mehr darüber erfahren, wie wir das schaffen können? Besuche unsere Webseite für tolle Tipps und Produkte, die dir dabei helfen!

    Fazit: Weniger ist manchmal wirklich mehr

    Also, was lernen wir daraus? Es ist nicht immer die schiere Menge an Sorten, die den Unterschied macht. Manchmal ist es klüger, sich auf ein paar wenige, dafür aber richtig gute Sorten zu konzentrieren. Das kann dir helfen, bessere Erträge zu erzielen und dir vielleicht sogar Arbeit und Sorgen zu ersparen. Denk mal drüber nach, vielleicht ist das ja auch was für dich!

    Häufig gestellte Fragen

    Warum ist es manchmal besser, nur wenige Gemüsesorten anzubauen, statt viele verschiedene?

    Stell dir vor, du hast einen kleinen Garten. Wenn du nur ein oder zwei Gemüsesorten pflanzt, die gut zusammenpassen und viel Ertrag bringen, hast du am Ende mehr zu ernten. Das ist so, als würdest du dich auf ein paar Spiele konzentrieren, die du richtig gut beherrschst, anstatt viele Spiele nur oberflächlich zu spielen. Weniger Sorten bedeuten oft, dass du dich besser um sie kümmern kannst und sie besser wachsen.

    Sind alte Gemüsesorten wirklich besser für den Anbau geeignet als neue?

    Das ist nicht immer so. Früher hatten Pflanzen zum Beispiel längere Halme, aber heute sind die Felder viel fruchtbarer und die Pflanzen müssen niedriger wachsen, damit sie nicht umfallen. Manche alten Sorten sind für heutige Bedürfnisse einfach nicht mehr optimal. Neue Sorten werden extra gezüchtet, damit sie besser zu den heutigen Anbaumethoden und dem, was wir vom Gemüse erwarten, passen.

    Was macht eine Sorte ertragreich?

    Ein wichtiger Punkt ist, wie viele Körner oder Früchte an einer Pflanze wachsen. Bei Getreide zum Beispiel zählt, wie viele Körner in einer Ähre sind. Wenn die Pflanze früh anfängt zu wachsen und sich zu entwickeln, hat sie oft mehr Zeit, viele Körner zu bilden. Das ist wie bei einem Rennen, bei dem ein früher Start einen Vorteil bringt.

    Warum schmecken Äpfel im Supermarkt oft alle gleich?

    Das liegt daran, dass für den Supermarktmarkt vor allem wichtig ist, dass die Äpfel immer gleich aussehen, gleich schmecken und gut zu transportieren sind. Deshalb werden oft sogenannte Hybridsorten verwendet, die sehr einheitlich sind. Das ist praktisch für den Handel, bedeutet aber leider, dass die natürliche Vielfalt verloren geht.

    Kann man mit weniger Dünger trotzdem viel Ertrag erzielen?

    Ja, das geht! Stell dir vor, du weißt genau, wo auf deinem Feld die Erde besonders gut ist und wo sie etwas schwächer ist. Mit moderner Technik kannst du dann genau dort, wo es nötig ist, mehr Dünger geben und wo es nicht nötig ist, weniger. So verschwendest du keinen Dünger und die Pflanzen können trotzdem gut wachsen. Das nennt man auch Präzisionslandwirtschaft.

    Warum werden alte Apfelsorten im Supermarkt kaum noch verkauft?

    Viele alte Apfelsorten sind einfach nicht mehr so, wie wir sie heute mögen. Sie sind oft nicht so knackig oder süß, wie die Leute es vom Supermarkt gewohnt sind. Außerdem halten sie sich oft nicht so lange und sind schwieriger anzubauen, damit sie den strengen Anforderungen des Handels gerecht werden. Deshalb werden lieber die Sorten angebaut, die diese Kriterien erfüllen.

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