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    Wie du Töpfe stabilisierst

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    Töpfe stabilisieren mit Steinen am Topfboden

    Manchmal scheint es, als würden deine Pflanzen einfach umfallen, besonders wenn es mal wieder richtig schüttet. Das ist super ärgerlich, aber keine Sorge, oft ist das ein Zeichen dafür, dass sie zu viel Wasser abbekommen haben oder der Topf einfach nicht stabil genug ist. Wir schauen uns heute an, wie du deine Pflanzen stabilisieren kannst, damit sie auch bei Wind und Wetter gut dastehen. Das ist gar nicht so kompliziert, wie es vielleicht klingt, und deine grünen Freunde werden es dir danken.

    Key Takeaways

    • Achte auf Anzeichen wie schlaffe, weiche Blätter oder ständig feuchte Erde, um Staunässe früh zu erkennen. Das Gewicht des Topfes und sogar Gerüche können Hinweise geben.
    • Wenn du Staunässe bemerkst, entferne sofort überschüssiges Wasser aus dem Übertopf und lass den Topf gut abtropfen. Ein saugfähiges Tuch kann helfen, die Feuchtigkeit zu entziehen.
    • Bei starker Nässe ist Umtopfen oft die beste Lösung. Befreie die Wurzeln von alter Erde, schneide faulige Teile weg und gib der Pflanze frische, passende Erde.
    • Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden ist Gold wert, um Staunässe vorzubeugen und für gute Belüftung zu sorgen.
    • Entwickle ein Gefühl für das richtige Gießen. Die Fingerprobe ist dein bester Freund: Prüfe die Erde, bevor du nachgießt, und lerne die Bedürfnisse deiner Pflanze kennen.

    Staunässe Erkennen Und Vermeiden

    Zimmerpflanzen trinken gern, aber manchmal bekommen sie mehr ab, als ihnen guttut. Staunässe ist einer der häufigsten Fehler bei der Pflanzenpflege und lässt sich mit ein wenig Aufmerksamkeit vermeiden. Es hilft, früh auf Symptome zu achten, um Schäden an den Wurzeln und ein schleichendes Pflanzensterben zu verhindern. Hier erfährst du, wie du das Problem erkennst – und gleich vorbeugst.

    Anzeichen Einer Zu Nass Gegossenen Pflanze

    • Die Blätter hängen schlapp herunter oder sehen plötzlich gelblich aus.
    • Sie wirken weich, fast aufgequollen, statt knackig fest wie gewohnt.
    • Im Topf bleibt die Erde auffallend klamm und dunkel – das selbst nach Tagen ohne Gießen.

    Ein weiteres Warnsignal: Es fallen Blätter ab, oft von unten nach oben. Oder du entdeckst matschige Stellen, die schnell braun werden. Lass dich nicht täuschen – so sehen Pflanzen auch aus, wenn ihnen schlicht Wasser fehlt. Der Unterschied? Blätter sind dann meist spröde und trocken.

    Ein klassischer Anfängerfehler: Zu viel Fürsorge schadet oft mehr als etwas Nachlässigkeit. Lieber einmal zu wenig als zu viel gießen.

    Das Gewicht Des Topfes Als Indikator

    Viele unterschätzen, wie hilfreich das Topfgewicht sein kann. Versuch’s einfach: Heb deinen Blumentopf ab und zu mal an. Ein überraschend schwerer Topf deutet auf zu viel Wasser im Substrat hin. Gerade bei großen Pflanzgefäßen wie einem XXL-Pflanzkübel mit guter Drainage, merkt man den Unterschied – besonders, wenn das Gewicht nach mehreren Tagen kaum abnimmt.

    • Trockene Erde: Topf fühlt sich leicht an
    • Nasse Erde: Topf bleibt schwer
    • Wenn Zweifel: Teste mit beiden Händen mehrmals pro Woche

    Das ist übrigens zuverlässiger als ständiges Herumstochern im Boden.

    Geruch Aus Dem Topf Als Warnsignal

    Manchmal sagt dir deine Nase alles, was du wissen musst. Riecht die Erde muffig, modrig oder gar faulig, ist meist schon etwas im Argen – darunter leiden die Wurzeln. Das Problem kann dann nicht mehr allein durch Aufhören mit Gießen gelöst werden. Wenn der Geruch auffällig ist, prüfe die Wurzeln und Erde schnellstmöglich. Ein frischer, „erdiger“ Duft ist in Ordnung. Fäulnis und Schimmel erkennst du immer zuerst an unangenehmen Gerüchen, bevor du sie siehst.

    Kurze Checkliste zum Abschluss:

    • Blätter weich, hängen oder fallen ab
    • Erde bleibt tagelang nass
    • Topf ist dauernd schwer
    • Fauliger oder modriger Geruch

    Falls du mehrere dieser Punkte erkennst, ist schnelles Handeln gefragt – erst so beugst du schlimmeren Schäden effektiv vor.

    Sofortmassnahmen Bei Überwässerung

    Oh je, deine Pflanze hat zu viel Wasser abbekommen? Keine Panik, das ist kein Weltuntergang! Oft kannst du das Schlimmste noch verhindern, wenn du schnell handelst. Das Wichtigste ist jetzt, das überschüssige Wasser rauszubekommen und die Erde trocknen zu lassen. Schnelles Handeln ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

    Überschüssiges Wasser Schnell Entfernen

    Zuerst nimmst du den Topf aus seinem Übertopf oder Untersetzer. Dort sammelt sich oft eine Menge Wasser an, die die Wurzeln ständig umspült. Gieße dieses stehende Wasser komplett weg. Lass den Topf danach für eine Weile gut abtropfen. Wenn die Erde richtig nass ist, kann das schon mal 15-30 Minuten dauern, manchmal auch länger. Stell dir vor, du drückst einen nassen Schwamm aus – so ähnlich muss das auch für die Erde sein.

    Den Topf Gut Abtropfen Lassen

    Nachdem du das Wasser aus dem Übertopf entfernt hast, lass den eigentlichen Pflanztopf richtig gut abtropfen. Das ist super wichtig, damit nicht sofort wieder alles nass wird. Du kannst den Topf dafür einfach auf ein altes Handtuch oder mehrere Lagen Küchenpapier stellen. Das saugt die Feuchtigkeit auf, die aus den Abflusslöchern kommt. Lass das ruhig eine Stunde oder länger stehen, je nachdem, wie nass die Erde ist. So ziehst du aktiv Wasser aus dem Boden und gibst den Wurzeln etwas Luft.

    Feuchtigkeit Aktiv Aus Dem Boden Ziehen

    Manchmal reicht das Abtropfen allein nicht aus, besonders wenn die Erde richtig matschig ist. Dann kannst du nachhelfen. Eine Methode ist, die oberste Erdschicht vorsichtig ein bis zwei Zentimeter tief abzutragen. Diese nasse Erde entfernst du und ersetzt sie durch trockene, lockere Erde. Das hilft, die Oberfläche schneller zu trocknen und beugt Schimmelbildung vor. Aber Achtung: Dabei die Wurzeln noch nicht freilegen! Das ist ein Schritt für später, falls das Umtopfen nötig wird. Eine andere Möglichkeit ist, den Topf für ein paar Stunden auf eine dicke Schicht saugfähiges Material zu stellen, wie schon erwähnt. Das zieht die Feuchtigkeit von unten raus. Denk dran, die Pflanze braucht jetzt Ruhe und keinen zusätzlichen Stress. Also vermeide Zugluft und direkte Mittagssonne. Ein heller Platz ist gut, aber die direkte Sonne kann die eh schon gestresste Pflanze zusätzlich belasten. Wenn du diese Schritte befolgst, gibst du deiner Pflanze die beste Chance, sich zu erholen. Für größere Pflanzen, die viel Wasser speichern, sind stabile Töpfe mit guter Drainage wichtig, um solche Probleme von vornherein zu vermeiden. große, anthrazitfarbene Pflanzgefäße können da eine gute Wahl sein.

    Die Rettung Durch Umtopfen

    Wackelnde Pflanze im Topf wird umgetopft

    Wenn deine Pflanze unter Staunässe leidet, ist das Umtopfen oft der nächste logische Schritt, um sie zu retten. Das ist keine Hexerei, aber es braucht etwas Fingerspitzengefühl. Zuerst nimmst du die Pflanze vorsichtig aus ihrem Topf. Klopfe die nasse Erde sanft ab, am besten über einer Unterlage, denn es kann eine ziemliche Sauerei geben. Ziel ist es, so viel von der feuchten, matschigen Erde wie möglich zu entfernen, ohne die Wurzeln zu beschädigen.

    Wurzeln Von Nässe Befreien

    Jetzt kommt der wichtigste Teil: die Wurzeln genau anschauen. Gesunde Wurzeln sind fest, hell und riechen neutral. Faulige Wurzeln hingegen sind matschig, dunkelbraun bis schwarz und zerfallen leicht. Mit einer sauberen Schere oder einem Messer schneidest du alle faulen Stellen großzügig weg. Danach lässt du die freigelegten Wurzeln etwa eine halbe Stunde an der Luft trocknen. Das hilft ihnen, sich zu erholen.

    Faulige Wurzeln Identifizieren Und Entfernen

    Das Erkennen von faulen Wurzeln ist entscheidend. Sie fühlen sich oft schleimig an und riechen unangenehm. Wenn du unsicher bist, lieber ein Stück mehr wegschneiden. Es ist besser, auf Nummer sicher zu gehen, als faules Gewebe zurückzulassen. Die Gesundheit der Wurzeln bestimmt die Zukunft deiner Pflanze.

    Die Richtige Erde Für Deine Pflanze Wählen

    Nachdem du die Wurzeln gesäubert hast, braucht deine Pflanze frisches Substrat. Wähle eine Erde, die zu deinem Pflanzentyp passt. Für die meisten Zimmerpflanzen ist eine lockere Mischung mit etwas Perlite oder Blähton gut, damit sie gut drainiert. Kakteen und Sukkulenten brauchen eine spezielle, sehr sandige Erde, die schnell abtrocknet. Tropische Pflanzen mögen es humusreich, aber trotzdem luftig. Kräuter bevorzugen eine eher magere Erde, die nicht zu viel Wasser speichert.

    Hier eine kleine Übersicht zur Orientierung:

    • Zimmergrünpflanzen: Universalerde mit Perlite/Blähton
    • Sukkulenten/Kakteen: Spezielle Kakteenerde, sehr sandig
    • Tropische Pflanzen: Humusreich mit lockeren Zusätzen
    • Kräuter: Kräutererde mit Sandanteil

    Nach dem Umtopfen gießt du die Pflanze nur leicht an und stellst sie an einen hellen Ort ohne direkte Sonne. Gib ihr Zeit, sich zu erholen. Das kann schon mal ein paar Wochen dauern, also hab Geduld. Wenn du merkst, dass die Pflanze wieder gut austreibt, kannst du langsam wieder zu deinem normalen Gießverhalten zurückkehren, aber immer mit Bedacht. Mit den richtigen Pflanztöpfen und guter Pflege vermeidest du solche Probleme in Zukunft.

    Die Bedeutung Der Drainageschicht

    Töpfe mit Drainageschicht aus Kies

    Manchmal scheint es, als ob Pflanzen einfach umkippen, egal wie gut du dich kümmerst. Oft liegt das Problem tiefer, nämlich im Topf selbst. Eine gute Drainage ist da Gold wert. Sie sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser gut ablaufen kann und sich nicht am Boden des Topfes sammelt. Das ist super wichtig, um Staunässe zu vermeiden, die deine Pflanzenwurzeln faulen lassen kann.

    Warum Eine Drainageschicht Wichtig Ist

    Stell dir vor, du hast einen Schwamm, der ständig nass ist. Irgendwann fängt er an zu riechen und auseinanderzufallen, oder? So ähnlich geht es deinen Pflanzenwurzeln, wenn sie ständig im Wasser stehen. Die Drainageschicht wirkt wie ein Puffer. Sie lässt das Wasser durch, aber hält die Erde zurück. Das sorgt für eine bessere Belüftung der Wurzeln und verhindert, dass sie ertrinken. Ohne eine gute Drainage ist Staunässe fast vorprogrammiert, besonders wenn du mal etwas zu viel gegossen hast. Das ist ein häufiges Problem, aber mit einer Drainageschicht kannst du dem gut entgegenwirken. Viele Leute unterschätzen, wie wichtig dieser kleine Schritt ist, aber er macht einen riesigen Unterschied für die Gesundheit deiner Pflanzen. Wenn du zum Beispiel größere Pflanzen hast, die viel Wasser brauchen, ist eine gute Drainage unerlässlich, um sie stabil und gesund zu halten. XXL-Pflanzgefäße richtig pflegen

    Geeignete Materialien Für Die Drainageschicht

    Was kannst du also nehmen, um diese wichtige Schicht zu legen? Es gibt ein paar gute Optionen:

    • Blähton: Das ist wahrscheinlich das beliebteste Material. Die kleinen Kügelchen sind leicht, saugen sich nicht voll und lassen Wasser super durch. Sie sind auch wiederverwendbar.
    • Kies oder Schotter: Einfacher Kies oder kleiner Schotter funktioniert auch gut. Achte darauf, dass die Steine nicht zu klein sind, sonst verstopfen sie vielleicht die Löcher.
    • Tonscherben: Alte zerbrochene Blumentöpfe sind eine tolle Möglichkeit, Müll zu vermeiden. Leg einfach ein paar größere Scherben über die Abflusslöcher.

    Manche Leute schwören auch auf Styroporkügelchen, aber die sind nicht so umweltfreundlich und können mit der Zeit zerbröseln. Blähton ist meist die beste Wahl, weil er leicht ist und die Erde gut belüftet. Wenn du dir unsicher bist, schau dir mal die großen Outdoor-Pflanzgefäße an, die oft schon mit einem guten Drainagesystem kommen.

    Die Richtige Dicke Der Drainageschicht

    Wie viel Material du brauchst, hängt ein bisschen vom Topf ab. Bei kleineren Töpfen reichen oft 2-3 cm. Bei größeren Gefäßen, besonders wenn du schwere Pflanzen hast, kannst du ruhig 5-7 cm einplanen. Das Wichtigste ist, dass die Schicht dick genug ist, um das Wasser gut sammeln und ableiten zu können, aber nicht so dick, dass sie zu viel Platz für die Erde wegnimmt. Du willst ja, dass deine Pflanze genug Raum für ihre Wurzeln hat. Eine Faustregel ist: Ein Zehntel der Topfhöhe sollte etwa die Dicke deiner Drainageschicht sein. Wenn du zum Beispiel einen 30 cm hohen Topf hast, sind 3 cm Drainage eine gute Menge. Bei einem 50 cm hohen Topf wären das dann 5 cm. So stellst du sicher, dass deine Pflanze genug Platz hat und gleichzeitig gut vor Staunässe geschützt ist.

    Das Richtige Giessverhalten Entwickeln

    Manchmal scheint es, als würden Pflanzen ihre eigenen Regeln haben, wenn es ums Gießen geht. Aber keine Sorge, mit ein paar einfachen Tricks entwickelst du schnell ein Gefühl dafür, wann deine grünen Freunde wirklich Durst haben. Es ist gar nicht so kompliziert, wie es vielleicht klingt!

    Den Fingerprobe-Test Anwenden

    Das ist wohl die einfachste und effektivste Methode, um zu prüfen, ob deine Pflanze Wasser braucht. Stecke einfach deinen Finger etwa zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde. Fühlt sich die Erde dort noch feucht an, warte lieber noch mit dem Gießen. Ist sie trocken, kann es Zeit für eine Erfrischung sein. So vermeidest du ganz einfach Überwässerung.

    Ein Gefühl Für Das Substrat Entwickeln

    Jede Erde ist anders und trocknet unterschiedlich schnell aus. Das hängt vom Material, der Topfgröße und sogar vom Standort ab. Mit der Zeit wirst du merken, wie schnell die Erde in deinen Töpfen austrocknet. Ein leichter Topf ist oft ein Zeichen dafür, dass die Erde trocken ist, während ein schwerer Topf auf noch vorhandene Feuchtigkeit hindeutet. Beobachte deine Pflanzen und ihre Erde genau, dann entwickelst du schnell ein Gespür dafür. Für größere Pflanzen, die mehr Wasser benötigen, könnten Töpfe mit einem größeren Fassungsvermögen wie diese hier 60L Kapazität eine gute Wahl sein.

    Die Bedürfnisse Deiner Pflanze Verstehen

    Jede Pflanze hat ihre eigenen Vorlieben. Eine Sukkulente braucht viel weniger Wasser als ein Farn. Informiere dich über deine spezifische Pflanze: Braucht sie eher trockene oder feuchte Erde? Steht sie gerne sonnig oder schattig? Wenn du die Bedürfnisse deiner Pflanze kennst, kannst du dein Gießverhalten besser anpassen. Manche Pflanzen, wie die hier gezeigten anthrazitfarbenen Sustania Töpfe, sind so konzipiert, dass sie eine gute Wasserregulierung unterstützen, was dir das Leben leichter macht.

    Achte auf die Jahreszeit und die Umgebung. Im Sommer und in warmen Räumen trocknet die Erde schneller aus als im Winter oder in kühlen Umgebungen. Passe dein Gießen entsprechend an.

    Hier sind ein paar Faustregeln:

    • Im Zweifel lieber weniger gießen: Es ist einfacher, eine leicht unterversorgte Pflanze zu retten, als eine, die ertrinkt.
    • Gieße lieber seltener, aber dafür durchdringend: Wenn du gießt, dann so, dass das Wasser bis zu den Wurzeln gelangt. Lass überschüssiges Wasser aber immer gut ablaufen.
    • Beobachte die Blätter: Hängende, welkende Blätter können ein Zeichen für Wassermangel sein, aber auch für zu viel Wasser. Die Beschaffenheit der Blätter gibt oft den entscheidenden Hinweis.

    Stabilität Durch Das Abdrehen Von Ton

    Wenn du mit Ton arbeitest, ist das Abdrehen ein wichtiger Schritt, um deine Kreationen nicht nur schöner, sondern auch stabiler zu machen. Stell dir vor, du hast gerade ein schönes Gefäß auf der Töpferscheibe geformt. Bevor es richtig trocknet, kommt das Abdrehen ins Spiel. Das ist im Grunde ein Nachbearbeiten des noch feuchten Tons auf der sich drehenden Scheibe.

    Was Ist Abdrehen Und Warum Ist Es Wichtig?

    Beim Abdrehen wird überschüssiger Ton vom Boden und den Seiten deines Gefäßes entfernt. Das macht den Topf leichter und gibt ihm einen sauberen, oft schmaleren Standfuß. Ein gut abgedrehter Fuß sorgt dafür, dass dein Topf sicher und ohne zu wackeln steht, was besonders bei größeren oder bauchigen Gefäßen wichtig ist. Es ist wie das Anbringen von Schuhen an einer Figur – sie brauchen einen festen Halt, um nicht umzufallen. Außerdem kannst du durch das Abdrehen die Form deines Topfes verfeinern und ihm eine elegantere Silhouette geben. Es ist der letzte Schliff, der aus einem einfachen Tonklumpen ein richtiges Schmuckstück macht.

    Werkzeuge Und Technik Für Das Abdrehen

    Du brauchst nicht viel, um mit dem Abdrehen zu beginnen. Eine Töpferscheibe ist natürlich das A und O. Dann brauchst du ein paar spezielle Werkzeuge:

    • Schneidedraht: Damit löst du das fertige Stück von der Scheibe.
    • Abdrehstahl oder Holzwerkzeuge: Diese Werkzeuge gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Sie helfen dir, den Ton präzise abzutragen und die gewünschte Form zu gestalten. Stell dir sie wie kleine Schaber vor, die den Ton sanft abschneiden.
    • Schwamm und Wasser: Halte den Ton während des Abdrehens feucht, damit die Werkzeuge gut gleiten und der Ton nicht reißt.

    Die Technik selbst erfordert etwas Übung. Du platzierst dein noch feuchtes Werkstück mittig auf der Scheibe. Dann beginnst du mit den Werkzeugen, den Ton vom Boden und den unteren Rändern abzunehmen. Arbeite langsam und gleichmäßig, während sich die Scheibe dreht. Achte darauf, nicht zu viel Ton auf einmal zu entfernen, sonst wird das Gefäß zu dünn und instabil. Es ist ein bisschen wie beim Schnitzen – du nimmst nur so viel weg, wie nötig ist.

    Den Perfekten Standfuss Gestalten

    Der Standfuß ist das A und O für die Stabilität. Beim Abdrehen kannst du diesen Fuß gezielt gestalten. Du kannst ihn schmaler machen, um dem Topf ein leichteres Aussehen zu geben, oder ihm eine leichte Wölbung geben, die wie ein Sockel wirkt. Manche Leute formen auch einen kleinen Absatz, auf dem der Topf dann sicher steht. Das Ziel ist, dass der Fuß breit genug ist, um dem Topf Halt zu geben, aber nicht so klobig, dass er unschön aussieht. Wenn du zum Beispiel einen Blumentopf für draußen hast, der Wind und Wetter ausgesetzt ist, ist ein breiterer, solider Fuß Gold wert. Für kleinere Vasen reicht oft ein feinerer Fuß. Es ist eine Mischung aus Funktion und Ästhetik, die du durch das Abdrehen erreichst. Mit etwas Übung entwickelst du schnell ein Gefühl dafür, was deinem Tongefäß am besten steht und ihm den nötigen Halt gibt. So werden deine Töpfe nicht nur schön, sondern auch standfest, was dir viel Ärger ersparen kann, wenn du sie später befüllst oder umstellst. Viele Kunden loben die Stabilität von gut gefertigten Töpfen, und das Abdrehen ist ein großer Teil davon. Hochwertige Materialien können hierbei auch helfen.

    Damit deine Pflanzen sicher stehen, ist es wichtig, dass ihre Töpfe stabil sind. Stell dir vor, ein Topf kippt um – das wäre schlecht für die Pflanze und die Umgebung. Wir zeigen dir, wie du mit einfachen Tricks dafür sorgst, dass deine Blumentöpfe festen Halt haben. So können deine grünen Freunde ungestört wachsen und gedeihen. Besuche unsere Webseite für mehr Tipps und die passenden Produkte, die für Stabilität sorgen!

    Fazit: Dein Weg zum stabilen Topf

    So, das war's! Wir haben uns angeschaut, wie du deine Töpfe stabil bekommst, egal ob beim Töpfern oder bei deinen Pflanzen zu Hause. Denk dran, ein bisschen Übung und die richtigen Handgriffe machen schon einen riesigen Unterschied. Mit den Tipps aus diesem Artikel schaffst du es, dass deine Kreationen nicht mehr wackeln und deine Pflanzen gesund bleiben. Also, ran an die Töpfe – du schaffst das!

    Häufig gestellte Fragen

    Wie merke ich, ob meine Pflanze zu viel Wasser bekommen hat?

    Wenn die Blätter deiner Pflanze schlapp herunterhängen, sich matschig anfühlen und die Erde auch nach ein paar Tagen noch nass ist, ist das ein klares Zeichen. Manchmal riecht die Erde auch komisch, so modrig. Das ist, als ob die Pflanze „ertrinkt“.

    Was mache ich sofort, wenn ich zu viel gegossen habe?

    Schnell handeln! Gieß das überschüssige Wasser aus dem Übertopf oder Untersetzer ab. Stell den Topf dann für eine Weile auf ein Handtuch oder Küchenpapier, damit die Nässe rausgezogen wird. Lass die Pflanze erst mal in Ruhe, auch wenn sie traurig aussieht.

    Muss ich meine Pflanze umtopfen, wenn sie zu nass war?

    Ja, wenn die Erde richtig nass ist oder die Pflanze schon schlecht riecht, ist Umtopfen oft die beste Rettung. Dann kannst du die Wurzeln checken und faule Teile wegschneiden. Neue, trockene Erde hilft dann auch.

    Warum ist eine Drainageschicht im Topf so wichtig?

    Eine Drainageschicht, zum Beispiel aus Blähton, ist wie ein kleines Polster am Topfboden. Sie sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser gut ablaufen kann und sich nicht am Boden staut. So bleiben die Wurzeln trocken und bekommen Luft.

    Wie oft soll ich meine Pflanzen gießen?

    Das ist unterschiedlich! Am besten machst du die Fingerprobe: Stecke deinen Finger ein paar Zentimeter tief in die Erde. Fühlt sie sich trocken an, braucht die Pflanze Wasser. Ist sie noch feucht, warte lieber noch ab. Jede Pflanze und jeder Raum ist anders.

    Was bedeutet „Abdrehen“ beim Töpfern und warum ist das gut?

    Beim Abdrehen wird ein fertiges Tongefäß auf der Töpferscheibe noch mal bearbeitet. Überschüssiger Ton wird unten weggenommen, damit der Topf schön gerade und stabil steht. Das macht ihn nicht nur schöner, sondern auch leichter und besser zu handhaben.

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